Wenkheim Licht

 

Charlotte SALOMON „Leben? - oder Theater?“

Biografischer Exkurs in eine künstlerische Seele.

                           Bildvortrag von Gunter Schmidt

Charlotte Salomon, 1917 Berlin – 1943, Auschwitz-Birkenau.

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Charlotte wurde in eine Familie geboren, die im kulturellen Leben Berlins involviert war. Künstlerisch talentiert, wurde sie 1935 trotz der gerade etablierten Rassen-gesetze an der Kunstakademie zugelassen. Nach zunehmenden Demütigungen in Folge der Reichsprogromnacht 1938 und Verhaftung ihres Vaters, eines Medizin-professors, wird Charlotte zu ihren Großeltern nach Südfrankreich geschickt.

Doch das Refugium in Villefranche wird zur Falle.

In den zwei Jahren zwischen Verhaftung und unverhoffter Freilassung aus dem Lager Gurs sowie der erneuten Verhaftung und unmittelbaren Ermordung in Auschwitz schafft sie ein enormes künstlerisches Werk, ein Lebensbuch von ungewöhnlicher Expressivität, das sie selbst „Leben? - oder Theater?“ nennt.

mit Rahmen

Das Werk der Charlotte Salomon, in Deutschland kaum bekannt, berührt wegen

der authentischen Innenschau auf seelische Regungen im Kontext drohender Vernichtung.

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