BERTHA BRÜCKHEIMER, geb. David

geb.  27.06.1860 in Eberbach (Baden)

gest. 19.01.1944 im Internierungslager Rabes (Frankreich) (1)

BERTHA BRÜCKHEIMER wurde am 27.06.1860 als Tochter von Salomon David und Johanna Wolf in Eberbach geboren. (1)

Am 01.05.1889 heiratete sie in Bad Mergentheim Lazarus (Louis) Brückheimer aus Tauberbischofsheim. Gemeinsam hatten sie vier Kinder: Isidor (1890-1944), Flora (1892-1942), Salli (1893-1917) und Ludwig (1896-1943).

Die Familie wohnte in Tauberbischofsheim, zunächst in der damaligen Hauptstraße 10 (heute: Hauptstr. 96)  (*). Letzter Wohnort vor der Deportation war Hauptstraße 45.

Nach dem Tod ihres Mannes im Dezember 1925 half Bertha Brückheimer ihrer Tochter Flora Simons bei der Erziehung ihrer Enkelin Hannelore.

Am 22.10.1940 wurde sie nach Gurs deportiert.

1941 wurde Bertha Brückheimer von Gurs aus in das Sammellager Drancy bei Paris verlegt. Sie entging den Deportationen nach Auschwitz. Am 10.03.1943 lebte sie im Altenheim Rabes im französischen Cornil (3), wo sie laut Angaben ihrer Enkelin Hannelore am 19. Januar 1944 infolge einer schweren Sturzverletzung (2) mit anschließender Lungenentzündung starb (4).


Quellen

(1) Stammbaum der Familie David nach Angaben der Familie Brückheimer
(2) https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de848790
(3) Yad Vashem https://collections.yadvashem.org/de/names/14402070
(4) https://atlas.lastseen.org/image/tauberbischofsheim/86

Erläuterung:
(*) Straßenname und Hausnummer wechselten mehrfach: Hauptstr. 10; Königheimerstr. 10; Robert Wagner Str. 96; Robert Wagner Str. 96+98 (Quelle: Feuerversicherungsbuch B 183 – B 182; Stadtarchiv Tauberbischofsheim)

 


Stolperstein Inschrift:

 Bertha Bruckheimer

 Bertha Brueckheimer and Flora Simons

Chana und Bertha Brückheimer

 

Deportation Bertha BDeportation Bertha Brückheimer (Nr. 6) , (Foto: Lastseen.org)


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