SALI  BRÜCKHEIMER, geb. Bär

geb.  24.12.1872 in Hohebach

gest. 15.07.1966 in New York 

Sali Brückheimer war die Ehefrau von Max Brückheimer, der am 20.12.1937 an den Folgen eines Herzinfarkts starb. Sie wurde am 24. Dezember 1872 in Hohebach geboren. Ihr Mann Max ist auf dem jüdischen Friedhof in Tauberbischofsheim begraben. 

Sali und Max Brückheimer wohnten zunächst in Külsheim, wo auch die vier Kinder des Paares geboren wurden: Leo, Lena, Irwin und Herbert.

Der Umzug der Familie nach Tauberbischofsheim in die Manggasse 2 erfolgte am 05.05.1916.

Nach dem Tod ihres Mannes im Dezember 1937 verließ Sali Brückheimer im Januar 1938 Tauberbischofsheim, um ihre Tochter Lena Rosendahl (geb. Brückheimer) und deren Familie in Gelsenkirchen zu besuchen. Zunächst lebte sie mit ihnen in deren Haus in der Schalkerstraße 30.

„Nach der Reichspogromnacht erlitt ihre Tochter Lena einen Nervenzusammenbruch und starb schließlich im Krankenhaus.

Sechs Monate später wurde die Familie zusammen mit Sali von den Nazis zum Umzug in die Bahnhofstraße 76 (,,Judenhaus") gezwungen. Dort lebten sie, manchmal zusammen mit anderen Familien, eingepfercht in einem einzigen Zimmer.

Sali zog später vorübergehend von Gelsenkirchen nach Hadamar, bevor sie aus Deutschland floh. Am 15. April 1941 emigrierte sie in die Vereinigten Staaten und kam am 25. April 1941 in New York an - kurz bevor das Nazi-Regime ein vollständiges Verbot der jüdischen Auswanderung verhängte. Sie lebte bis zu ihrem Tod am 15. Juli 1966 zusammen mit ihrem jüngeren Sohn Herbert und seiner Familie in New York.“ (1)

QUELLE:
(1) Angaben von Eldat Elron; 12.09.2025

 

Stolperstein Inschrift:

Sali Bruckheimer

 

 

Sali Irwin and Frank Bruckheimer

Sali, Irwin und Frank Brückheimer (Foto: Familienbesitz Joram Brückheimer)

 

Sali Bruckheimer 2

Sali Brückheimer (Foto: Familienbesitz Joram Brückheimer)

Sali Bruckheimer 1

Sali Brückheimer (Foto: Familienbesitz Joram Brückheimer)

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